Auch beim Hören trifft dieses bekannte Sprichwort ins Schwarze. Denn auch hier gilt: wer sich nicht fit hält, verliert an Leistungsfähigkeit.

Gut hören bedeutet nicht automatisch gut verstehen. Die Ohren sind das erste wichtige Glied in der Kette zum optimalen Hörverstehen.

Aber gutes Verstehen findet vor allem zwischen den Ohren statt. Im Hörzentrum unseres Gehirns muss die Vielzahl der gehörten Informationen richtig erkannt, sortiert, getrennt und verarbeitet werden. Erst dann können wir schnell und sicher verstehen.

Hierfür sind bestimmte Grundfertigkeiten der zentralen Hörverarbeitung notwendig, die jedoch bereits ab Mitte 20 abnehmen können.Dadurch haben auch Menschen mit völlig gesunden Ohren oder Menschen mit Hörverlust trotz gut angepasster Hörsysteme zunehmend Schwierigkeiten, Sprache im Alltag aufzunehmen und zu verstehen.

Hören ist ein aktiver Lernprozess. Mit einem gezielten Training können die Grundfunktionen des menschlichen Hörens reaktiviert und verbessert werden. Dann macht auch Zuhören in der Öffentlichkeit wieder richtig Spaß!

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