Symptome visueller Wahrnehmungsstörungen

Visuelle Wahrnehmungsstörungen sind nicht unsichtbar.

Defizite in der Sehleistung führen zu starkem Stress beim Betroffenen.
Entsprechende Symptome sind oft deutlich bemerkbar:

  • Augenbrennen, Augenrötung
  • hohe Lichtempfindlichkeit
  • Kopf- und Nackenschmerzen ungeklärter Ursache
  • Kopfschiefhaltung
  • Schiefsitzen
  • häufiges Anstoßen an Ecken und Kanten
  • schlechte räumliche Einschätzung von Entfernungen
  • Ungeschicklichkeit (z.B. bei Ballspielen)
  • schnelles Ermüden beim Lesen bzw. bei der Bildschirmarbeit
  • kurzer Lese- und Schreibabstand
  • Doppeltsehen
  • Abdecken eines Auges mit der Hand
  • Text verdrehen
  • Buchstaben verwechseln (d+b, p+q,...)
  • langsames, stolperndes Lesen
  • schlechte und fehlende Sinnerkennung beim Lesen
  • Rechtschreibfehler auch in bekannten Worten
  • Leseunlust
  • schnelles Nachlassen der Lese- und Schreibqualität mit zunehmender Dauer der Aufgabe
  • unsauberes Ausmalen
  • ...

Falls Sie eine oder mehrere Auffälligkeiten bemerkt haben, lassen Sie diese zunächst medizinisch bei Ihrem Arzt oder Facharzt untersuchen.

Ist eine Erkrankung als Ursache ausgeschlossen, kann eine spezielle optometrische Augenuntersuchung nach dem „21-Punkte-Verfahren“ über Seh- und Wahrnehmungsstörungen aufklären. Routinemäßige Augenuntersuchungen können diese verdeckten Störungen in der Regel weder feststellen noch beheben.
Nach der Auswertung der visuellen Analyse können dann weitergehende Maßnahmen wie z.B. optische Korrektur der Fehlsichtigkeit mit Brille oder Kontaktlinsen und/oder gezielte Trainingsmethoden besprochen und begonnen werden.
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